2. Kurs-Arbeit „Informatik plus..“ 10C (Fu) Name: ................................... am 16. 1. 03

 

(1a)  Zeichne nebeneinander die Signalpläne zur parallelen, unidirektionalen 8-Bit-Datenübertragung der Dezimalzahlen 130 und dann 126.
 

b)      Beschreibe nun mit Worten, welche Spannungen mit welchen Bedeutungen jeweils zu den Zeitpunkten t0, t1, bis t6 auf den 10 Leitungen anliegen müssen, um die entsprechenden Dualzahlen zu übertragen.

c)      Zeichne mit Erläuterungen nebeneinander die Signalpläne zur seriellen Übertragung der Dezimalzahlen 126 und dann 130 mit 8 Datenbits, 1 (High-)Stoppbit (und ohne Paritätskontrolle).
Was muß zusätzlich im Übertragungsprotokoll vereinbart werden und weshalb wird dieses Verfahren für größere Entfernungen vorwiegend benutzt?

d)      Was bedeutet eigentlich Modulieren, Demodulieren  und was sind AD-Wandler und DA-Wandler ?

e)      Für die Kommunikation im Internet hat man das Verfahrens- und Ablauf-Protokoll TCP/IP vereinbart, was den seriellen Datentransport von „IP-Packets“ mit „dynamic Routing“ zwischen den weltweit vernetzten Computern regelt.
Gib an, mit welchen Informationen die IP-Packets ihre Reise antreten, wie sie ihr Ziel (meistens) erreichen und welche Vor- und Nachteile das Verfahren hat.

f)        Die Anzahl der eindeutigen IP-Adressen und somit auch die der zugeordneten „DOMAIN-Namen“ ist begrenzt.
Da die internationale Behörde „IANA“ (heute „ICANN“) an die europäische Behörde „RIPE“ einen Teil der IP-Adressen  an die deutsche „DENIC“ für die TopLevelDomain .de weitergegeben hat, von denen zB. ein Internet-Provider den Block 130.2xx.xxx.xxx bekommen hat, kann dieser selbst y  unterschiedliche (geographische) IP-Adressen verteilen.
Erläutere, was mit 2xx.xxx.xxx gemeint ist und berechne, wie groß y höchstens sein kann.
Weshalb kann ein Internet-Surfer von einem PC aus mit unterschiedlichen IP-Adresse kommunizieren ?

g)      Welche Vorteile böte es, wenn man mit dem zukünftigen 16 Byte – Internet-Protokoll „IPv6“ so viele IP-Adressen zur Verfügung hat, dass man jedem Quadratmeter der Erde ca. 1500 IP-Nummern zuweisen könnte? Welche Umstellungs-Schwierigkeiten kann man erwarten ?



(2a)   Gib Beispiele für sinnvolle Computer-Steuerungen von Maschinen, Automaten, Robotern an und benenne auch Risiken einer „ständigen Computerisierung“ von Beruf und Freizeit.







2b)    Gib an, wie die Prozedur „KreuzungsAmpel_Infoergänzt werden muß für die richtigen Anschlüsse der Eingänge, wenn mit der noch nicht geschriebenen Prozedur „Zähl1“ die Autos nicht auch mit einem

PR Anfang.ZählAmpel

 VERGISSNAMEN ALLES

 LS

 SETZE "N1" 0

 SETZE "N2" 0

 KreuzungsAmpel

ENDE

 

Schalter, sondern automatisch über einen Lichtsensor gezählt werden sollen.

PR KreuzungsAMPEL

   ES [1 6]      WH 100 [ Zähl1]           AS [1 6]

   ES [1 5]      Pause 20          AS [1 5]

   ES [1 4]      Pause 30                      AS [1 4]

   ES [1 2 4]   Pause 10          AS [1 2 4]

   ES [3 4]      WH 100 [Zähl2]            AS [3 4]

   ES [2 4]      Pause 30          AS [2 4]

   ES [1 4]      Pause 20          AS [1 4]

   ES [1 4 5]   Pause 10          AS [1 4 5]

   KreuzungsAMPEL

ENDE

 

           

PR Zählnicht

WENN (SCHALTER? 1) = "FALSCH" DANN Zähl2 SONST Zählnicht

ENDE

 

        

PR Zähl2

 WENN (Schalter? 1) = "WAHR"  DANN

                          SETZE "N2" :N2 + 1 (DZ "Bisher" :N2 " Autos auf 2. Str.") Zählnicht

ENDE

 

PR  KreuzungsAMPEL_INFO

;*Ampel und Gegenampel

;*  ---------------------------------------------------------------

;*  AUSGANG 1            = Lampe rot                (1. Ampel)

;*  AUSGANG 2            = Lampe gelb             (1. Ampel)

;*  AUSGANG 3            = Lampe grün             (1. Ampel)

;*  AUSGANG 4            = Lampe rot   (2. Ampel)

;*  AUSGANG 5            = Lampe gelb             (2. Ampel)

;*  AUSGANG 6            = Lampe grün             (2. Ampel)

;*  ---------------------------------------------------------------

ENDE

 

 

 

c)      Erkläre möglichst detailliert, in welcher Ampelphase mit den Prozeduren Zähl2 und Zählnicht jedes Auto möglichst nur einmal gezählt wird.

d)      Wie müssten entsprechende Prozeduren Zähl1 und ... aussehen, die Autos mit Lichtsensor zählen ? Welche Probleme  treten bei der Festlegung des Sensor-Zahlenwertes auf, der den Zählvorgang auslösen soll ?


e)      Wie ließe sich die ZählAmpel sonst noch verbessern ?


Gutes Gelingen !!!!